*Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht*
Doch wenn die Füchse bellen sehr,
wenn's Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;
wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich' und Seen krachen;
das klingt ihm gut, das hasst er nicht,
dann will er sich tot lachen. -
M.C.
Weitere Bilder mit literarischem Hintergrund - weit gefasst :-)
Kurt Schwitters
*An Anna Blume*
Hermann Hesse
*Stufen*
Rainer Maria Rilke
*Liebeslied*
J.W.v.Goethe
*Epirrhema*
R.M.Rilke
*Denn wir sind nur die Schale und das Blatt*
William Shakespeare
*The Tempest*
Friedrich Schiller
*Das Lied von der Glocke*
Emmy Hennings
*Gesang zur Dämmerung*
M.Anderson 06/02/2012 23:42
nehme ich mit ... alleArtur Feller 06/02/2012 20:27
@mhitMichael - das mit der fotografischen Umsetzung von Gedichten ist eine Idee die ich seit geraumer Zeit verfolge und das gerne immer wieder angehe . Oft ist es so, dass mit Stimmungen aus den Werken eine Idee geboren wird, auf die ich nicht gekommen wäre. Finde ich sehr schön und daraus können wir gerne einen kleinen Club, im Club, ins Leben rufen :-)
Wenn gewünscht verlinke ich gerne die vorhandenen Bilder von mir mit diesem Hintergrund an dieser Stelle.
Gruß
Artur
graywolf59 06/02/2012 20:14
jo, ich muss auch aufpassen, hab schon eisbeine ...HG Rolf
Marina Luise 06/02/2012 19:28
Den Totenschädel sehe ich auch und links daneben ein schlafendes Krokodil (den Kopf!) ! ;)Annasus 06/02/2012 18:40
Hmmm...heute kein Montagswusch??, warte ja schon drauf ;-), irgendwie scheinst du zur Zeit eine Gruselader zu haben, mir deucht es, da auch einen Totenkopf zu erkennen...ein Brrr dafür und ein Brrr für das Kalte im Bild, gute Wirkung ;-)LG Annasus
mhit 06/02/2012 18:38
Dir scheint bei den derzeitigen Temperaturen sogar der mittlerweile an dieser Stelle schon gewohnte Wusch eingefroren zu sein. :-)Aber trotzdem hast Du Dein Lied nicht hinterm Ofen gesungen, sondern die zugehörige warme Bank verlassen, um uns mit Deiner persönlichen fotografischen Interpretation des Gedichts zu erfreuen. Und tatsächlich glaube ich wie Kati auch, im Eis einen eingefrorenen Tierschädel mit großer leerer Augenhöhle und noch vorhandenem Oberkiefer zu erkennen - ein Bein vom Frost zerbrochen. Auch zeigst Du kein in der Sonne strahlendes Eis (wie jetzt häufig hier zu sehen), sondern wie das Gedicht auch die unromatische Seite des Winters. Mag ich zur Zeit sehr!
VG Michael
P.S.: Ich überlege schon seit längerem, von Gedichten ausgehend fotografische Umsetzungen zu finden (wie Du's ja hier vielleicht gemacht hast), quasi eine Serie "Das fotografierte Gedicht". Mal sehen ...
Dom Quichotte 06/02/2012 16:47
feine kunstvolle Arbeit!!LG Dieter
Artur Feller 06/02/2012 15:23
Wäre ein guter Ansatz, Mira - mir war so zuwenig "Stein" im Bild und zuviel "Bein."In Farbe gibt es das auch und einigen anderen Aufnahmepositionen. Und mit Beleuchtung und mit Ausleuchtung. Wie es halt so geht:-)
Mira Culix 06/02/2012 14:39
Was wäre wenn ... man den rechten Teil zum Quadrat schneiden würde und den linken einfach weg? ....überlegend mira
Artur Feller 06/02/2012 14:06
@Andreas Pawlouschekfür diesige Assoziationen musst Du Dich nicht entschuldigen.
Andreas Pawlouschek 06/02/2012 13:57
So sorry: Sieht für mich eher wie die Aufnahme während einer Darmspiegelung aus.lophoto 06/02/2012 13:49
sauber, kunst aus eis